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Mein Leben mit Laktose-Intoleranz
 

Joachim Walter - Mein Leben mit LaktoseintoleranzMein Name ist Joachim Walter, ich bin 1969 geboren und lebe seit 15 Jahren im schönen Rheinhessen, inmitten von Weinbergen und nur wenige Gehminuten entfernt vom Rhein.

Im Jahr 2010 wurde ich positiv auf Laktoseintoleranz getestet. Inzwischen kann ich auf zahlreiche interessante, aufschlussreiche aber auch unangenehme Erfahrungen zurückblicken. Diese Erfahrungen habe ich für Sie auf dieser Website zusammengefasst.

Die Seite soll betroffenen Menschen helfen, ihre Unverträglichkeit besser zu verstehen und den Alltag ebenso zu meistern, wie ich das mittlerweile kann.

Keine Mahlzeit ohne Angst
 

Als ich im Sommer 2009 wieder einmal im Eiscafé nach einem leckeren Eisbecher mit heftigen Bauchschmerzen und Krämpfen auf die Toilette verabschieden musste, entschied ich mich für einen Arztbesuch am folgenden Morgen. Ich schilderte meine Beschwerden, wurde ein wenig befragt, oberflächlich untersucht und schließlich als gesund entlassen – es ging mir ja auch wieder gut. In den folgenden Monaten wiederholte sich die Geschichte immer wieder.

Nach den Mahlzeiten, unabhängig von der Tageszeit, kam es alle paar Tage vor, dass es in meinem Bauch zu grummeln begann. Häufig steigerte sich das Grummeln zu schmerzhaften Bauchkrämpfen bis hin zu recht regelmäßigem Durchfall. Mehrere Arztbesuche bei verschiedenen Ärzten brachten mich nicht weiter. Es wurde mir mehrfach gesagt, ich hätte einen stressigen Job, was in der Computerbranche durchaus nicht unüblich sei. Da könne auch mal ein Magen überreagieren.

An eine Nahrungsmittelunverträglichkeit dachte ich damals noch nicht. Dafür dachte ich fast bei jeder Mahlzeit an die möglichen Folgen… in den eigenen 4 Wänden war das kein großes Problem, sehr wohl aber bei allen anderen Gelegenheiten – bei Freunden, in Restaurants, bei öffentlichen Veranstaltungen.

Der rettende Gedanke
 

Die diversen Arztbesuche hatten mich ja wie gesagt keinen Schritt weiter gebracht. Daher spendierte ich mir eine Stunde bei einer Ernährungsberaterin. Sie hatte ganz andere Fragen für mich auf Lager als die Ärzte vorher. Wir sprachen ausschließlich über Lebensmittel und nicht über äußere Einflussfaktoren wie Stress. Diese andere Herangehensweise gefiel mir deutlich besser und ich schilderte meine Erlebnisse der letzten Monate. Hier hörte ich nun zum ersten Mal Begriffe wie Laktose bzw. Laktoseintoleranz und lernte den Unterschied zwischen Allergien und Unverträglichkeiten. Vor allem lernte ich, dass es diverse Möglichkeiten gibt, die Beschwerden auf ein Minimum zu reduzieren, ohne ganz auf Milchprodukte verzichten zu müssen (bei Allergien hat man hingegen nur die Option, die Allergene zu vermeiden). Ein anschließender ärztlicher Test brachte schließlich Gewissheit und ich konnte mich intensiv damit beschäftigen, wie ich meine Art der Ernährung trotz Laktoseintoleranz weitestgehend beibehalten könnte.

Diagnose Laktoseintoleranz – und nun?
 

Zunächst muss man folgenden Zusammenhang kennen: wir sprechen über eine Unverträglichkeit auf Laktose, also Milchzucker. Dieser Milchzucker wird normalerweise im Dünndarm in die kleineren Zucker Galaktose und Glukose gespalten. Hierfür benötigt der Körper das Enzym Laktase. Bei einigen Menschen ist nicht ausreichend Laktase vorhanden, man spricht von einer Laktoseintoleranz. Die Laktose wandert ungespalten in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien vergoren. Die dabei entstehenden Gase (wie Methan, Kohlendioxid und Wasserstoff) können übrigens vom Arzt in einem Atemtest nachgewiesen werden.

Bevor ich weiterschreibe, möchte ich Folgendes anmerken: ich berichte hier von meinen Erfahrungen mit laktosefreien und laktosehaltigen Lebensmitteln, ich kann jedoch keine medizinischen Ratschläge erteilen. Daher bitte ich dringend darum, jeden Fall individuell klären zu lassen. Was ich definitiv empfehlen kann, ist die Zusammenarbeit von/mit Hausarzt, Allergologe und Ernährungsberater. Die Kombination dieser Fachgebiete sollte in der Regel zu einer gesicherten Diagnose führen. Wenn daraus die richtigen Schlüsse gezogen werden und künftig bewusster eingekauft, gekocht und gegessen wird, kann ein großes Stück Lebensqualität zurückgewonnen werden! Die Bedeutung dieser Aussage kann jeder Betroffene sicher uneingeschränkt bestätigen.

 

 
 
 Buch-Tipps zum Thema Laktose-Intoleranz:

 


 


 


 

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